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Wally

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1

Dienstag, 11. März 2014, 10:40

Augen auf beim Pferdekauf?

Hallo ihr Lieben,
wie ihr ja wisst, musste ich 2011 meine Oma Wally gehen lassen ;(
Seitdem habe ich auf dem selben Hof eine Reitbeteiligung, die mir sehr über die Trauer hinweggeholfen hat.
Der Hof, ist ein Bauernhof für Feriengäste und die Pferde eigentlich für die Gäste gedacht.
Jetzt habe ich mich gestern mit der SB unterhalten, der auch meine RB gehört.
Wir haben ein paar Kandidaten "rumstehen" die nicht für Gäste geeignet sind, dazu gehört auch meine Stute.
Sie hat mich gefragt, ob ich sie evtl kaufen würde (Sie soll jetzt nicht sofort weg, aber so in den nächsten Jahren ist es abzusehen)
Ich habe ihr gesagt, das ich erst einen festen Job nach meiner im August abzuschließenden Ausbildung haben möchte und das mit ihrem Rücken muss geklärt sein.
Dann gibt es noch ein paar Punkte wo ich noch zweifel:
1. Ich bin ein totaler Geländefreak und leider ist sie noch nicht Geländesicher (sie ist aber erst seit 2,5 Jahren unterm Sattel)
2. Ich habe das Gefühl ich kann sie im Gelände nicht halten, gibt es bestimmte Gebisse dafür? (Bin letzten Herbst beim Ausritt runtergefallen und habe seitdem Respekt vor dem Ausreiten, auch wenn sie nicht schuld war)
Vorher war es für uns beide kein Problem, zwischen Schafen und ins Gelände zu gehen
3. Sie kann rechts herum nicht auf dem richtigen Fuß galoppieren (Akkupunktur, Rückenbehandlung ist abzusehen)
4. Sie ist vom Typ her sehr träge, vorallem beim Reiten. Das haben wir durch Reitunterricht aber schon ganz gut im Griff (Das richtige Zusatzfutter für mehr Feuer testen wir allerdings noch, bei Tipps gerne bescheid sagen)


Dann hier noch einige Punkte, die für sie sprechen:
1. Ich habe noch nie so ein verschmustes Pferd gesehen und sie freut sich ohne ende, wenn sie mich sieht.
Ich werde also immer mit einem wiehern begrüßt
2. Sehr lernbereit, wenn ich denn auch gelassen bleibe. Sie lernt sehr schnell (Hänger fahren, ist nun 1 mal die Woche normal für uns :)) )
3. Robuste Haltung, daher ist sie in Bezug auf Husten, Schnupfen etc. nie krank gewesen und ist ziemlich abgehärtet.
4. Sie ist gerade 6 Jahre und ich denke, sie könnte mein nächstes Ringreiterpferd werden. Was ich eigentlich immer haben wollte (wenn ich nach ihrer ruhigen Art urteile)
5. Sie ist ein Pferd was eine bestimmte Bezugsperson braucht und das zeigt sie mir auch sehr oft, wie sehr sie an mir klettet :kicher
6. Wally war als meine RB auch total bekloppt im Kopf und ich wäre sie zu dem Zeitpunkt nie ohne Ausbinder oder im Gelände geritten und als sie meine eigene wurde, hat sie sich auch zum absoluten Traumpferd entpuppt, ich denke das kann man mit Eyowine auch so hinbekommen :)

Und da ich in den nächsten Jahren sowieso wieder ein Pferd haben wollte, würde das ja passen.
So was sagt ihr dazu? Was wären für euch noch wichtige Punkte?

Übrigens habe ich vergessen zu erwähnen, ich war von Anfang an bei ihrer "reiterlichen Laufbahn" dabei.
Also ich habe sie selbst mit eingeritten und alles was danach kam, habe ich mir selber mit ihr erarbeitet, ich denke das verbindet uns schon ziemlich.
»Wally« hat folgende Bilder angehängt:
  • 970419_491179324285985_645932743_n.jpg
  • 523947_2149705319890_604112566_n.jpg
  • 1911637_4060120919086_1856005846_n.jpg
:golly:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wally« (11. März 2014, 10:49)


minuette

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Dienstag, 11. März 2014, 11:00

Was ist die Sache mit ihrem Rücken, was Du am Anfang geschrieben hast?

Ich würde ein doch noch recht junges Pferd nicht kaufen, wenn es schon jetzt Rückenprobleme hat oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen.

Die meisten anderen Sache die Du aufzählst, sind Dinge, die sind halt so und wer nach seinem Traumpferd sucht, bekommt ja meistens genau das Gegenteil. Ich finde immer, es sind gute Voraussetzungen, wenn man ein Pferd kennenlernt, wenn man noch gar nicht an Kauf denkt. So lernt man es mit all seinen Macken und Vorzügen kennen.

An vielen Dingen, die Du genannt hast, kannst Du arbeiten, zum Beispiel die Sache mit dem Gelände. Da fehlt wahrscheinlich auch noch Routine beim Pferd, sechs Jahre ist noch nicht wirklich alt. Alölerdings würde ich es nicht über irgendein Gebiss machen. Klar kann man eine Kandarre reinschnallen, dann hat man über die Hebelwirkung sicher die Gewalt bzw. ich habe Max bei Festumzügen zur Sicherheit auch ein Pelham reingeschnallt. Aber grundsätzlich sollte jedes Pferd auf normaler Wassertrense kontrollierbar sein. Ein schärferes Gebiss beseitigt nicht die Ursache des Problems. ich würde, gerade bei einem jungen Pferd, gar nicht erst damit anfangen, sondern dann lieber erstmal an der Routine arbeiten und das ausreiten eben in dem Moment noch nach hinten verschieben. Ich finde übrigens eine normale Wassertrense schon deswegen immer besser, weil man da im Zweifelsfall auch mal härter in die Zügel fassen kann, um das Pferd zum Stehen zu bekommen. Macht man das bei einem schärferen Gebiss, dann hat man es sich mit dem Pferd vielleicht auf alle Ewigkeit verscherzt.
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Wally

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Dienstag, 11. März 2014, 11:20

Das mit dem Rücken ist alles noch ziemlich am Anfang unserer Untersuchungen.
Der TA hat mal im vorbei gehen drüber gefasst und meinte die Wirbelsäule wäre verschoben.
Ein Akkupunkteur der mal da war, meint es kommt vom Hals aus, weil sie da so verspannt wäre
Die Dame, die unsere Pferde aktuell behandelt, sieht das Problem in dem damaligen Anhängerunfall und von daher kommenden Fehlstellung im hinterer Beckenbereich
Im April werde ich voraussichtlich einen Dressurlehrgang mit ihr haben und der Typ kann mir dann erzählen, wie es mit ihrer Stellung, dem Galopp und ihrem Rücken weitergeht, meine Reitlehrerin arbeitet mit uns zurzeit auch an der Innenstellung auf der rechten Hand und vllt. dann auch zum richtigen Galopp. Das ist nicht die Lösung, aber vllt schonmal ein Punkt, wo man mehr über ihr Rückenproblem herausfindet.

Allerdings werde ich auch nie ein Turnierreiter werden, wo das mit dem Rücken dann nicht unbedingt hinderlich für den Kauf wäre.
Je nachdem wie schlimm es dann doch am Ende ist und ob das Pferd damit reitbar oder "lebensfähig" ist

Eigentlich habe ich mir auch immer gesagt, ich kaufe mir ein gesundes Pferd, aber irgendwie hänge ich so langsam doch an ihr und jedes andere Pferd könnte natürlich auch von heute auf morgen schlimm krank sein :/
Ich würde es Eyowine auch irgendwie nicht gönnen, in irgendeine Familie zu kommen, wo sie es dann nicht so gut hätte. Sie sollte nämlich bevor sie zu uns kam, eigentlich zum Schlachter, aber nicht wegen dem Rücken sondern, weil der Typ kein Bock mehr auf Pferde hatte.
Zum Glück ist das aber alles noch etwas hin
:golly:

minuette

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Dienstag, 11. März 2014, 11:47

ich würd es halt abklären lassen und dann entscheiden, wie schlimm es ist.

Ich hab Max damals auch gekauft, obwohl er Kopper war und obwohl er schiefe und krumme Beine hat. Vond er nicht vorhandenen Ausbildung bei einem 7-Jährigen, der wild um sich biß und schlug und Reiter reihenweise in den Dreck setzte.

Wenn man beim Pferdekauf nicht auch auf sein Herz hören würde, sondern nur auf den Verstand, dann dürften wahrscheinlich 80 Prozent aller Pferdebesitzer ihre Pferde gar nicht haben :wink
es gibt für mich den überlegten Vernunftkauf, wo man Ziele hat, wie beispielsweise Turniere reiten usw. und es gibt die "Man wusste schon immer, dass man zusammengehört"-Käufe
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Dienstag, 11. März 2014, 13:36

Das macht mir doch ein bisschen Mut, das zu hören :)
Schauen wir doch mal, wie es weiter geht.
Ich meine, meine Eltern und ich waren mit Wally damals auch so "bekloppt" und haben eine 24 Jährige Stute zu uns genommen. Aber es hat sich gelohnt, wenn man sieht, wie viel die einem wiedergeben und wie dankbar sie sind :)
:golly:

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