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PapaBär

Erleuchteter

  • »PapaBär« ist weiblich
  • »PapaBär« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 524

Registrierungsdatum: 27. Oktober 2008

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1

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 21:27

Darmbakterien

Unsere "Never-ending-Story" ist mal wieder im vollen Gange. Breigen Kot und extrem Kotwasser.
Seit 4 Jahren doktern wir schon rum. Seit letztem Winter ist es ununterbrochen. Nach Ende der Weidezeit verstärkt es sich heftig und bleibt bis zum Beginn der neuen Weidezeit. Diesen Sommer über war es nicht wirklich weg, ausser in den zwei Wochen als PapaBär kein Heu bekommen hat. Seit nun fast zwei Wochen sieht er wieder hinten rum aus, wie man halt aussieht wenn man sich ständig die Hacken beschei... . :( Noch sind die Temperaturen angenehm, noch kann ich waschen aber die Zeit kommt, wenn ich kaum noch waschen kann und er 5 Kilo Eis am Schweif zu kleben hat....

Nun habe ich ja glaub ich schon fast alles probiert was es auf dem Markt gegen Kotwasser gibt. Von Mikroarganismen über Hefekulturen bis hin zum Lavagestein und was es noch für Sachen gibt.
Am Samstag hab ich mal wieder mit dem TA darüber gesprochen, da ich PapaBär seit Montag Futterholzkohle ins Futter gebe, um wenigstens etwas dagegen zu wirken.
Der TA meint, dass die Ursache darin liegt, dass er eben Heu nicht mehr verwerten kann (auch bedingt durch seine kaum noch vorhandenen Zähne). Ich soll mehr "vorverdautes" Futter geben, was reich an Rohfasern ist aber eben auch schon aufgeschlossen (oder so). Also bekommt er seit Montag zu den täglich zwei mal Maiscobs (aus der ganzen Pflanze) noch einmal Grühnmel-Luzerne-Cobs. (alles eingeweicht) Heu hat er aber trotzdem den ganzen Tag zur Verfügung. Das Öl soll ich weg lassen meint der TA, denn wenn der Darm schon nicht richtig arbeitet, soll Öl wohl auch nicht sonderlich hilfreich sein. Ich soll unseren Futtermittellieferanten fragen was ich nach seiner Vermutung füttern könnte.

Der FuMiLi allerdings meint, es liegt nicht am Heu, es liegt daran, dass mein Pferd kaum noch Darmbakterien hat. Die zwei Wochen ohne Heu und die Verbesserung während der Weidezeit allgemein zeigen es. Über das Gras werden wohl genügend Bakterien aufgenommen und somit alles gut. Da im Heu leider kaum noch, oder gar keine?, Bakterien mehr vorhanden sind, gibt es auch keinen "kleinen Helfer" mehr.

*So nun haben sie die Qual der Wahl. Wem soll man glauben.....*

Beide Aussagen sind für mich nicht wirklich plausiebel, weil ich die Sache halt über die Jahre sehe und nicht nur dieses Jahr.
Momentan probiere ich die vermehrte Gabe von Rohfasern in vorgekauter Form und dann würde ich gern wissen wie man Darmbakterien aufbaut? Diesen Einlauf über die Nasenschlundsonde wie ihn unser TA macht, fällt aus! Bringt eh nicht wirklich was. Aber was kann ich noch tun?
Sollte sich in zwei Wochen nichts geändert haben, werde ich eine "goße" Kotprobe machen lassen (über drei Tage rektale Probenentnahme)....
*Sorry Bärli-aber irgendwas muss vor dem Winter passieren oder du hast ständig nass kalte Hacken und im Sommer keinen Schweif mehr*

Wenn Ihr tolle Tips habt, wie man einen altersbedingt geschwächten Darm wieder auf Trab bringt, bin ich für jeden Vorschlag dankbar. :thumbsup: Was macht man bei Menschen in Sachen Darmbakterien?
Tiere reden mit den Augen oft vernünftiger als Menschen mit dem Mund. (Ludovic Halèvy)

Paula

Profi

  • »Paula« ist weiblich

Beiträge: 3 474

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2

Freitag, 25. Oktober 2013, 08:01

:( Sch....Paula hatte bis zum Ende 1a Äppel, nie hatten wir Probleme mit Durchfall oder Kotwasser. Allerdings hat sie sich die letzten 2 Jahre an den Äppeln von Pony Susi immer wieder gütlich getan, Mineralfutterwechsel u. -erhöhung brachte nichts, Homöopathie nicht wirklich von dauerhaftem Erfolg. Unser TA meinte dazu, dass sie vermutlich aufgrund des hohen Alters kaum noch Darmbakterien hat und sich jetzt instinktgesteuert die Darmbakterien des jungen Ponys zuführt. Wir sollten sie einfach lassen, das wäre schon in Ordnung so...Das Pony habe ich dann eigenmächtig entwurmt, sicher ist sicher, wenn Paula schon die Kacke frisst...Neugeborene Fohlen haben auch noch keine Darmflora und fressen deshalb von den Äppeln der Mutter... :smilie[315] . Vielleicht so als Versuch...Ich weiß aber nicht, ob die Kacke von Brauni geeignet wäre, ob der gesundheitlich auf der Höhe ist...Und die Äppel müssen frisch, quasi noch dampfend sein... :smilie[315] .
Fütterst Du Heucobs, habe ich jetzt nicht gelesen, vielleicht verträgt er das besser als Maiscobs, auf jeden Fall sind sie rohfaserrreich. Hat PapBär auch abgenommen?
:smilie[315]

kaktus

Profi

  • »kaktus« ist weiblich

Beiträge: 3 544

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3

Freitag, 25. Oktober 2013, 10:13

schon mal EMA probiert? Schwören bei uns einige drauf. sonst fällt mir leider auch nix ein

minuette

Administrator

  • »minuette« ist weiblich

Beiträge: 17 729

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4

Freitag, 25. Oktober 2013, 11:05

Ich weiß nicht, ob das was bringt, aber wäre vielleicht Heulage/Silage (wie auch immer man es nennt) besser als Heu?
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Samba

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5

Freitag, 25. Oktober 2013, 17:54

Mein Oldie hat auch immer mal arges Kotwasser, und wir haben auch schon ganze Winter hinter uns, wo das Putzen der Hinterhand eine einfach nur noch widerliche Angelegenheit war... Er ernährt sich mittlerweile von ewa 2 Dritteln Heucobs und frisst noch etwa ein Drittel Heu dazu, aber von den Heucobs hat er eigentlich noch nie KW gehabt, im Gegenteil. Er hatte damals total auf Stress reagiert und reagiert auch manchmal auf Gras. Vor allem jetzt im Spätherbst ist so ne blöde Zeit, wo anfällige Pferde ganz schnell "auslaufen"...

Wir haben auch alles durch, was der Markt anbietet und der TA so empfehlen kann. Nichts hat geholfen. Bis ich den Leibwächter von Stallmeister (Masterhorse) genommen hab. Das sind lebende Hefebakterien mit Bierhefe und gemahlenem Leinsamen. Also eigentlich auch nix anderes als was in vielen anderen Dingen auch drin ist. Keine Ahnung, aber das hat schlagartig geholfen. Innerhalb von drei Tagen war alles clean am Pferd! Ich hab das fast den halben Winter hindurch in Erhaltungsdosis gefüttert, und wir haben seitdem nun schon fast zwei Jahre keine Probleme mehr mit Durchfall oder KW gehabt. Ein einziges Mal noch, aber auch da wars nach einer Woche Leibwächter sofort wieder gut. Auf meinen Rat hin haben es auch schon zwei andere Leute mit KW-Problemen versucht, und bei beiden Pferden hat es geholfen. Ich hab seitdem immer ne Dose im Keller.

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