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1

Sonntag, 17. Juni 2007, 17:24

Knieprobleme

Hi,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit Knieproblemen bei seinem Pferd? Ich meine speziell die Patellafixation, wo die Kniescheibe sich in der Führungsrinne verhakt und das Pferd Schwierigkeiten hat, das Gelenk zu beugen. Irgendwann schnappt die Kniescheibe dann wieder dahin, wo sie hinsoll, und das Bein kann angewinkelt werden. Merkt man ganz extrem, wenn man den Hinterhuf auskratzen will und das Pferd das Bein erst nicht gibt und es dann ruckartig hochgeht. Dabei kann man fühlen, wie es "schnapp" macht.

Ich hatte das vor Jahren schon mal bei meinem Schecken auf einem Hinterbein, da meinten alle TAs, er solle operiert werden, da werden wohl die Bänder entlang des Knies gekürzt bzw. durchtrennt, je nachdem wohin es die Kniescheibe rauszieht. Es sei wohl durch Abnutzung des Knorpels in der Führungsschiene des Gelenks bedingt. Kann aber auch genetisch bedingt schon bei Jungpferden auftreten. Da mein Sioux erstens nicht aufn Hänger geht und zweitens keinen Schritt ohne seinen Dallas, fiel für mich damals die Fahrt zur Tierklinik schon mal aus. Der hätte sich umgebracht auf dem Weg dahin! Ich habe statt dessen angefangen, die grünlippigen Muscheln zu füttern. Und ihn ein halbes Jahr komplett beurlaubt, gar nicht mehr geritten, sondern nur auf die Weide gestellt. Das ist Jahre her, nach ein paar Monaten wurde es damals zusehends besser, und heute ist nichts davon mehr zu merken. Nie mehr Probleme, er frißt aber nun auch schon seit dieser Zeit durchgehend Muscheln.

Jetzt hab ich feststellen müssen, dass unsre neue Vierjährige dasselbe Problem hat, auf beiden Hinterbeinen. Sie kriegt nun auch Muscheln, ich hoffe sehr, dass es hilft, muss man natürlich nun abwarten. Hat jemand noch einen Tipp oder Kampferfahrung? Ich will einer Vierjährigen noch nicht die Bänder operieren lassen, das kann nur die allerletzte Lösung sein. Bin für jeden Rat dankbar.

LG, Maggie

2

Montag, 18. Juni 2007, 10:58

Unser Shetty Dentalos hatte das Problem auch. Er konnte die Kniescheibe zwar fixieren aber dann konnte er sie nicht mehr lösen und hat sein Beinchen nachgezogen. Der TA meinte dass das von der Unterbeschäftigung kommt, weil die Vorbesitzerin nie gross was mit ihm gemacht hat. Eine Operation war die einzige Lösung. Dabei wurde ihm die Mittelsehne des Knies durchtrennt und seitdem kann er ohne Probleme laufen. Wenn er dösen will muss er halt einfach abliegen, aber da er sowieso nahe am Boden ist spielt das auch keine Rolle.

strolchine

unregistriert

3

Montag, 18. Juni 2007, 12:54

Hi,

ne Freundin hatte nen Friesen, der sehr zu Kniescheibenluxation neigte, lag wohl in der Familie.

Der TA hat ambulant die Knie-OP (die übliche Bändermethode) durchgeführt, er mußte danach 1 Woche in der Box stehen und die Sache war ausgestanden.

Die Wunde war minimal, kaum nachher was zu sehen. Ich würde seitdem ich die OP miterlebt habe die einer langwierigeren Behandlung durchaus vorziehen, für das Pferd war es bestimmt nicht wirklich angenehm mit "arretiertem" Bein plötzlich auf der Weide zu stehen......

4

Dienstag, 19. Juni 2007, 08:14

@strolchine: Genau, Denti konnte das Beinchen sofort wieder belasten und nach einer Woche schon tobte er ausgelassen auf der Weide rum. Die Wunde sieht man überhaupt nicht mehr, und die OP war das Beste was wir für ihn tun konnten.

5

Donnerstag, 21. Juni 2007, 16:58

Na Ihr macht mir ja Hoffnung! Ich will aber nicht operieren lassen, ohne es anders versucht zu haben. Mal sehn...

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