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1

Sonntag, 7. Oktober 2007, 09:03

Hufrollenerkrankung

Hallo!

Nun, leider hat das Daumen drücken ( Off Topic) nicht wirklich was gebracht.
Fee hat auf beiden Vorderbeinen eine Hufrollenerkrankung. Morgen fahre ich zum TA um mir die Röngtenbilder anzuschauen.Er meinte aber am Telefon, das es nicht gut aussieht.
Also werde ich Fee nun mit 17 Jahren nicht mehr reiten können.Ok, das ist nicht schön, kann ich aber mit leben.

Was habt Ihr für Erfahrungen mit Hufrollenerkrankungen gemacht?

Hat einer von Euch bei Euren Pferden einen Nervenschnitt machen lassen?

Was kann man sonst tun, um Ihr Erleichterung zu verschaffen?

Danke schon mal im Vorraus!

Leonida

unregistriert

2

Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:22

Hallo Fee,

interessant wäre erst mal die genaue Diagnose, um etwas sagen zu können.

HRE ist ein soooooo weites Feld.

Samura hat auch Probleme in dem Bereich. Sie hat rechts eine Strahlbeinzyste (quasi das Endstadium einer Hufrollenentzündung, der Knochen hat ein Loch) und links Verkalkungen an der tiefen Beugesehne.

Das bereitet ihr aber beides nur unter großer Belastung wirklich Probleme, was ja der Grund war, warum wir sie dann doch bekommen haben.

Einen Nervenschnitt würd ich nur im allerallergrößten Notfall machen lassen, wenn das Pferd wirklich so große Schmerzen hat. Die Meinungen gehen da sehr auseinander, aber ich finde, dass Du sonst unter Umständen dem Pferd keinen großen Gefallen tust. Der Schmerz ist dann zwar ausgeschaltet, aber die Entzündung ist ja noch da und wird auch nicht besser, da das Pferd nicht mehr schont, weil es ja nicht mehr weh tut. Der Prozess wird also noch schneller von Statten gehen.
Ein weiterer Nachteil des Nervenschnittes, je nachdem wo genau durchtrennt wird ist, dass das Pferd dann evtl. kein Gefühl mehr im Huf hat und dadurch leichter stolpert.

Ich drück Dir die Daumen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wie es sich zunächst angehört hat. HRE ist nicht aller Tage Abend.

Hier mal ein Beispiel, wie es auch gehen kann: http://www.gillianco.de.vu/


Viele liebe Grüße
Steffi

strolchine

unregistriert

3

Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:58

Hallo fee,

das tut mir Leid mit der Diagnose - aber noch ist ja nicht alles vorbei.

Als erstes - einen Nervenschnitt würde ich überhaupt nicht in Betracht ziehen, das ist wider jeden Tierschutzes - hier das Statement des TVT.

Wichtig finde ich erstmal die Beurteilung der Bilder um die Schwere festzustellen. Strolch hat seit er 6 ist ne Hufrollenentzündung.

Womit ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe - und auch eine Bekannte mit einem schweren Hufrollenentzündungsfall sind die Produkte von http://www.iwest.de, ohne Magnopodo glaub ich nicht das ich Strolch noch hätte. Dort kann man sich auch unverbindlich mal beraten lassen.

Alles Gute, berichte mal was die Bilder "sagten"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »strolchine« (7. Oktober 2007, 10:59)


4

Sonntag, 7. Oktober 2007, 12:35

Hi !
@ Leonida, die Hompage kann ich zwar öffnen, doch dort habe ich nichts über HRE gefunden?!

@ Strochline
Von Iwest Produkten habe ich schon viel gehört, da werde ich Morgen mal anrufen und nachfragen!

Ansonsten bleibt mir nix anderes übrig, als morgen abzuwarten, was der TA sagt.

Ich denke auch nicht, das ein Nervenschnitt so klasse ist, wollte nur wissen, wie Ihr das seht!

Danke, ich werde weiter berichten!

Leonida

unregistriert

5

Sonntag, 7. Oktober 2007, 12:39

Musst mal ein wenig in der Geschichte über Charles stöbern. Er hatte so einige Geschichten unter anderem HRE und wird trotzdem wieder erfolgreich geritten. ;) War ein bisschen zum Mut machen gedacht.

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