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  • »lelo90« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 4. Juli 2016

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1

Montag, 4. Juli 2016, 10:41

Pferd kleb sehr an der herde, würde aber gern den Stall wechseln....?!

Hi zusammen,

ich hoffe das ist nicht die 100. Umzugsfrage gleichen Inhaltes...



Also ich fasse mich kurz, mein Pferd (26) steht seit 8 Jahren und seit 5 Jahren an dem Stall wo er jetzt ist...Anfangs war das dort auch alles ok nur in letzter Zeit sind die Bedingungen in meinen Augen untragbar! Die stehen teilweise 11 Stunden ohne Futter auf dem Padock im Winter und im Sommer gehen die morgens nüchtern raus, bekommen oft nur sehr wenig Wiese abgesteckt und gehen abends mit max einer Rippe Heu in die Box...mein Pferd ist ein Hannoveraner, der zu Bestzeiten 700 sportliche Kilo auf die Wage brachte und nun vll noch 500-550 hat :-( ich fütter schon zu wie blöde aber das reicht noch immer nicht, man sieht jede Rippe aber der ist im ganzen sehr fit...

So nun fragt ihr euch sicher was es da zu überlegen gibt...

Er klebt wie blöde!!! Es ist nahezu unmöglich ihn außer Sichtweite der Herde zu bringen, er kann keine 3 Minuten allein in der Box bleiben (der schmeißt sich mit allem was er hat vor die Tür) das ist wirklich extrem....in der Herde ist er die Ruhe selbst!!!

Ich habe einfach totale Angst vor dem Umzug selber, ich wüsste nicht wie ich den dort hin bekommen soll und ich hätte Angst, wenn er dann mit raus geht, dass der sich in Rage rennt... ;(

Habt Ihr Ideen? Tipps? Eure Meinung dazu?



Danke!!

Kristina

Meister

  • »Kristina« ist weiblich

Beiträge: 1 769

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2012

Wohnort: Norderstedt

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2

Montag, 4. Juli 2016, 12:24

:moin und herzlich Willkommen!

Ich denke den Entschluss umzuziehen hast Du ja schon gefasst und mit der kurzen Auflistung der Zustände kann ich Dir nur zustimmen.

Ich glaube, dass man sich immer Sorgen macht - habe ich auch - und im Nachhinein denkt man "wieso hab ich das schon nicht eher gemacht, war doch alles gut"
Wissen tut man es nie 100%, aber es ist immerhin eine komplett neue Umgebung und damit ein Neuanfang ohne jetzige Herde.
Ich habe jedenfalls immer das Gefühl gehabt (ob Umzug oder Klinik), dass mein Pony - und auch RB Pony - eher aufgeregt neugierig waren, wenn sie in eine komplett neue Umgebung gekommen sind. Klar haben sie erstmal gewiehert, aber schon am 2. oder spätestens 3. Tag in der neuen Umgebung waren sie DORT zu Hause.

Vielleicht und wahrscheinlich findet er ja einen tollen neuen Kumpel und es wird einfacher als Du denkst, Tiere gewöhnen sich sehr schnell an etwas.

Du kannst ja vorher mit einem/r Tierheilpraktikerin einen Termin und nach unterstützenden homöopathischen Mitteln fragen. Ob es wirklich hilft oder nicht, da gehen die Meinungen auseinander. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

Alles Gute!

Kristina

  • »Angelika« ist weiblich

Beiträge: 25

Registrierungsdatum: 16. Juni 2016

Wohnort: Thüringen

Beruf: Tierwirt

Hobbys: Tiere,Natur und natürlich Pferde

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3

Montag, 4. Juli 2016, 16:03

Die Stallbedingungen sind ja unmöglich.Ein absolutes No go.

Dein Wallach ist 26 Jahre alt und bestimmt der Rangniedrigste oder zumindest weit hinten.Das erklärt warum er so an die Herde gebunden ist.Alte Pferde entwickeln zum Selbstschutz sehr viel Sensibilität.Das ist normal.

Er würde sich bestimmt auch in einem neuen Stall, bei einer langsamen Zusammenführung , einleben.

Hast du im jetzigen Stall vielleicht eine Miteinstellerin welche ihr Pferd als Unterstützung mit in den Hänger stellt bei einem Umzug ? zur Beruhigung damit deiner nicht allein reisen muß.

Im neue Stall hat er ja dann wieder Artgenossen , da denke ich bekommt er keine Panik.

Du solltest dir dann am besten paar Tage frei nehmen für dein Pferd und bei ihm sein.So fällt die Eingewöhnung leichter.

Ich bin ja immer sehr dafür das man alte Pferde nicht unbedingt umstallen sollte.Aber in deinem Fall denke ich ist es für dein Pferd die bessere Lösung.

11 Stunden ohne Futter....da hast du irgendwann ein krankes oder totes Pferd.

Man,man , was es aber auch für verantwortungslose Pensionsstallbesitzer gibt :evil1
Es gibt keinen schöneren Grund permanent pleite zu sein und keine Zeit mehr zu haben wie ein Pferd ! :yes




  • »Conny91« ist weiblich

Beiträge: 40

Registrierungsdatum: 11. September 2014

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4

Montag, 4. Juli 2016, 22:08

Nach dem was du so schliderst, würde ich mich auch für einen Umzug entscheiden ... wie lang wäre denn die Fahrt zum neuen Stall?
Wegen dem Kleben kann ich aus meiner Erfahrung berichten: Mein Pferd ist auch eins was zum kleben neigt und nicht alleine im Stall bleiben kann, außer es gibt was zu futtern. Bei unserem letzten Umzug reagierte sie so: sie stieg vom Hänger, schaute sich um, fing an zu grasen und sagte keinen Ton, erst als sie dann in die Herde integriert wurde Schritt für Schritt ging das Gewieher los, wenn ich sie zum putzen holen wollte. Sie hat sich dann aber im neuen Stall und auf dem Gelände so wohlgefühlt, dass sich das schnell gelegt hat und nun klebt sie längst nicht mehr so wie früher. Unser Umzug davor lief nicht ganz so gut, da hat es ein viertel Jahr gebraucht, bis wir ohne ständiges Gewieher longieren konnten. Auch da hat sie sich eingewöhnt.
Also nur Mut, schlimmer als jetzt kann es ja kaum werden, oder? :)

  • »lelo90« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 4. Juli 2016

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5

Dienstag, 5. Juli 2016, 08:55

...

Guten Morgen!



Vielen Dank für eure Antworten!



Ach die Fahrt ist gar nix, ich könnte auch locker laufen, das sind wenn es hoch kommt 3-4 km das Problem ist nur der geht nicht mit mir mit....

Wenn er nur rumbrüllen würde, wär mir das egal der regt sich aber richtig auf mit Steigen, um mich rum rennen, mich um rennen zwischendurch hab ich das Gefühl der will sich hinschmeißen ?(

Im neuen Stall steht er neben einem Pony, ich hofe das reicht dem, die Erafhrung hab ich auch gemacht, dass nicht irgendein pferd reicht sondern es bestimmte sein müssen...meine größere Angst ist aber tatsächlich, das erste raus gehen, ich hab Angst, dass er sich nicht an die neuen Gefährten hält sondern wie ein irrer rennt und am besten noch durch den Zaun :S



Ja von den Außenbedingungen wird es nur besser das Pferd selber ist das Problem.

Ich versteh auch wirklich nicht wie es dazu kommen konnte....das war der enstspanneste und liebste Zausel, ich war mit dem allein im Urlaub, ich war mit dem allein auf Turnieren, der stand allein auf der Wiese, in der Box, sogar auf dem Turnierplatz konnte ich dem am Hänger was abstecken und der war die Ruhe selbst und hat da gerast zwischen dem ganzen Trubel... seit 22 Jahrin in meinem Besitz und erst so bescheuert seit er in Rente ist...



Zur Rangordnung, der ist nicht rangniedrig! Es gib eine Stute, die ist noch über ihm ansonsten geht da jeder fein auf Seite wenn der Herr der Tränke kommt (er liebt irgendwie Tränken, da kennt er keine Freunde, wenn er das nicht will, dann trinkt auch keiner ;) ) der wird nicht gejagt, der hat niemals Macken...



Ich glaube er traut Menschen einfach nicht mehr...ich wollte ihm damals einen Gefallen tun und hab ihn von jetzt auf gleich in eine riesiege Herde in Offenstallhaltung gestellt das hat er gar nicht vertragen und fand das gar nicht gut und vom verhätschelten Dressurpferd und dann schmeiß ich ihn da rein (75 Pferde) und bin plötzlich nicht mehr da....gut gemeint, schlecht gemacht...hab ihn auch nach 3 Monaten wieder nach hause geholt aber das hat sich nie wieder gelegt ;(

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