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  • »Mrs Schakatack« ist weiblich
  • »Mrs Schakatack« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 4. April 2012, 09:20

Mein Nico

Hallo zusammen,

ich hab da mal wieder eine Frage! Und zwar bin ich ja grad dabei Nico einzureiten. Er war ja auch in Beritt und wurde dort mit einem Doppeltgebrochenen Gebiss geritten. Als er wieder da war habe ich mit einem dicken einfach gebrochenen Olivenkopf weitergemacht und später dann auch ein normales Doppeltgebrochenes genommen (kein Teures, etwa mittlere Preisklasse). Nun hab ich von einigen Seiten gehört, dass man zum einreiten am Besten das KK-Ultra nehmen soll. Meins sieht genauso aus, war halt nur halb so teuer ... Bin schon seit Tagen am überlegen ob ich das Richtige mache.

Ich möchte ihm ja nicht schaden ;( und jetzt bin ich mir unsicher ob ich das Richtige ausgesucht hab :S Nun meine Frage: Was für Gebisse benutzt ihr? Und mache ich das Falsche mit einem "Billig Gebiss" für ein junges Pferd? Ich hab auch noch ein Apple Mouth Gebiss, sollte ich das vllt ausprobieren? ?(
... und wenn du sie mal wieder "nur ein Pony" sagen hörst, dann lächle, weil sie "nur" nicht verstehen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mrs Schakatack« (11. August 2012, 11:42)


PapaBär

Erleuchteter

  • »PapaBär« ist weiblich

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2

Mittwoch, 4. April 2012, 09:32

Hab vor Ewigkeiten mal gelesen, daß die doppelt gebrochenen gar nicht so gut sein sollen für junge Pferde. Eine schlichte, etwas dickere Wassertrense ist vollkommen ausreichend. Merkst du denn einen Unterschied bei Nico, bei den verschiedenen Gebissen? Ich finde es gibt viel zu viele "Utensilien" für junge Pferde. Wenn das Pferd reif genug ist und sein Gleichgewicht gefunden hat, die Hand vom Reiter sanft ist und vor allem Geduld hat, dann weiß das Pferdchen von ganz allein wo das Köpfen hingehört, damit das Reiten Freude macht.
Tiere reden mit den Augen oft vernünftiger als Menschen mit dem Mund. (Ludovic Halèvy)

minuette

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  • »minuette« ist weiblich

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3

Mittwoch, 4. April 2012, 12:13

Ich hab für Snoopy als er noch klein war ein dünnes, einfach gebrochenes Gebiss, also eine Wassertrense gekauft, weil's damals auf 5 Euro runtergesetzt war und ich mir dachte "Nehm ich einfach mal mit". Das hat er auch tatsächlich jetzt noch drin.

Doppelte gebrochen, sagt man ja, hat nicht den Nussknackereffekt, was ich bei jungen Pferden erstmal bevorzugen würde. Ein dünneres Gebiss passt eventuell besser in das "zarte" Maul oder das junge Pferd hat damit eventuell weniger Schwierigkeiten.

Ich hab für Snoopy allerdings später auch noch ein dünnes, doppelt gebrochenes Gebiss gekauft und er mochte es nicht. Er ist eigentlich ein Fan davon, das Gebiss im Maul zu haben und nimmt es schon ins Maul bevor ich überhaupt die Trense sortiert habe. Bei dem doppelt gebrochenen hat er das nicht gemacht und wollte es auch nicht ins Maul nehmen. Also hat er jetzt wieder sein einfach gebrochenes.

Ich denke, Du musst experimentieren, denn ein Patentrezept gibt es nicht. Das ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich.

Max hatte früher ein dickes, einfach gebrochenes, was er auch liebte. Vor zwei Jahren bin ich mal auf dünner und zwei gebrochen umgestiegen. Das mag er auch sehr gerne, wahrscheinlich, weil es so ein "rostendes" ist, was Pferde angeblich ja sehr mögen, weil Rost süßlich schmeckt
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Sheetan

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4

Mittwoch, 4. April 2012, 14:37

Schaden tut nicht das Gebiss sondern die Reiterhand.wenn sie zu hart ist.

Doppeltgebrochen ist,meiner Meinung nach,immer etwas Wischiwaschi.Da kann man nicht präzis einwirken.Billige Gebisse werden schnell abgenutzt und entwickeln oft scharfe Kanten.

Am besten ist ausprobieren.Leih dir welche,befor du eins kaufst.Ich mag es wenn die massiv sind,dann halten die ewig.Nicht zu dick und nicht zu dünn


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minuette

Administrator

  • »minuette« ist weiblich

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5

Mittwoch, 4. April 2012, 15:41


Doppeltgebrochen ist,meiner Meinung nach,immer etwas Wischiwaschi.Da kann man nicht präzis einwirken.


Ehrlich? Ich hatte bei Max nach dem Wechsel das Gefühl, dass die Einwirkung sogar besser ist... allerdings reiten wir auch nciht auf dressurmäßig hohem Niveau, daher macht sich der Unterschied vermutlich nicht so bemerkbar.
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