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  • »Sneila1987« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 8. Dezember 2013, 17:05

Pferd wird nervös sobald es die gewohnte Umgebung verlässt

Hallo zusammen :)

ich habe mal eine Frage und zwar würde ich gerne mit meiner alten Traber Stute spazieren gehen - nur leider ist das gar nicht so einfach. Ich habe Sie in einen Stall umgestellt wo es extrem ruhig ist und wenig Autos vorbei fahren usw. Das Problem mit ihr ist aber, sobald ich den Stall mit ihr verlasse, fängt sie an sich zu den Kopf nach oben zu reißen und möchte ständig umdrehen. Sie drängt einen förmlich zur Seite weil sie geht vor einem rum und dreht um, ist extrem nervös oder wie man das nennen soll, kann auch nicht normal neben einem her gehen - man muss fast schauen das man mit kommt weil sie so schnell geht.

Das Problem ist das ich lange nicht reiten konnte da sie ständig verletzt war, ich ein Kind bekommen habe und jetzt wäre das Umfeld ruhig und ich könnte u.U. ausreiten - darf aber aufgrund einer weiteren Schwangerschaft und Anordnung vom Arzt nicht reiten wegen der Erschütterung. Nun war meine Idee spazieren zu gehen, nur ist das alles andere als entspannend mit ihr und im Grunde dann ja auch nicht ungefährlich für mich.

Wie könnte man sowas in den Griff bekommen, ich bin heute nur wenige Meter vom Stall weg gegangen aber da hat sie auch in alle Richtungen geschaut ob etwas sein könnte wo man erschrecken kann und ist eine 3 Sekunden mal stehen geblieben, wollte sofort wieder zurück. Ich hab ihr dann die Kette rein gemacht und ihr vorsichtig klar gemacht das sie mal hören soll, dann wurde sie schon langsamer aber sobald ich die Kette wieder gelockert habe ist sie sofort schneller geworden. Das geht ja bei glattem Boden nicht, da fällt man noch hin. :) Ich traue mich nur nicht so mit der Kette spazieren zu gehen weil ich Angst habe wenn sie zur Seite springt und mir der Strick auskommt das sie drauf steigt und es sich zuzieht.

Vielleicht hat jemand eine Idee was ich machen könnte das sie das endlich mal ablegt weil es ist schon nervig das ich dies und das nicht machen kann weil es mit ihr einfach nicht geht.

Viele liebe Grüße :bb

Kristina

Meister

  • »Kristina« ist weiblich

Beiträge: 1 813

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2012

Wohnort: Norderstedt

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2

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:21

Ohne heute Abend noch komplett auszuholen und lange Texte zu schreiben, würde ich grundsätzlich immer dort anfangen, wo die Probleme (scheinbar) noch nicht sind.

Heisst Du möchtest als Endziel mit ihr spazieren gehen? Dann mach das erstmal dort wo sie sich sicher fühlt. Heisst auf dem Hof. Bodenarbeit klingt immer schon so abgedroschen, ist es aber ganz und gar nicht und denke ich der Schlüssel zu deinem Wunsch :)

Heisst vertraut sie Dir drinnen nicht, wird sie es draussen erst recht nicht. Und Bodenarbeit kann soooo vielfältig sein. Wie reagiert sie beim Führen in gewohnter Umgebung? Kannst Du sie mit minimalen Zeichen zum Gehen, Stehen, Rückwärts und Seitwärts bewegen? Wie reagiert sie, wenn sie über eine Plane gehen soll? Du sie mit Flatterband abstreichts? Etc.
Wenn sie Dir bei all solchen Dingen vertraut, dann versuche es auch mal ohne Strick und immer schrittchenweise, sowas geht nicht in einer Woche :)
Und dann würde ich einen Kumpel von ihr mit raus nehmen zum Spazieren, nicht gleich alleine von der sicheren Herde weg in den Dschungel, wo ihrer Meinung nach die Gefahr lauert und das ganze auch langsam steigern. Erstmal 5min um den Block und wieder zurück.

Falls Du noch mehr Ideen für Bodenarbeit benötigst, sag bescheid ;)

Und ansonsten viel Erfolg!

  • »Mrs Schakatack« ist weiblich

Beiträge: 2 196

Registrierungsdatum: 10. September 2009

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3

Montag, 9. Dezember 2013, 08:01

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen :) Erstmal in der "Wohlfühlzone" anfangen, je sicherer sie sich dort fühlt und weiß das sie die vertrauen kann desto größer wird dieser Bereich mit der Zeit.
... und wenn du sie mal wieder "nur ein Pony" sagen hörst, dann lächle, weil sie "nur" nicht verstehen!

  • »Sneila1987« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 39

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4

Montag, 9. Dezember 2013, 08:53

Vielen Dank für eure Tipps.

Die Sache ist nur die, das sich innerhalb dem Gelände gar nichts fehlt. Ich kümmere mich um sie jetzt seid fast 12 Jahren, habe erst 6 Jahre RB gemacht und seid 5 Jahren gehört sie mir selber - ich bin seid dieser Zeit die einzigste Bezugsperson für sie. Ich lasse sie ohne alles laufen, ohne Longe, ohne Peitsche - sie läuft neben mir her wenn ich vom Platz gehe, ich brauche sie nicht mal halten. Da gibt es überhaupt keine Probleme am Gelände, auch früher schon nicht, die fingen immer ausserhalb des Geländes an.

Nur ist sie halt ein Traber von der Bahn - was mit ihr mal passiert ist weiß keiner, nicht mal die Ex Besitzerin weil die hat sich um sie eh so gut wie nix geschissen und ist einmal im Jahr aufgetaucht, mit ihr ausgeritten - das Pferd kam klatschnass zurück und dann kam die wieder monatelang nicht. Ich bin die einzigste die sich mit ihr beschäftigt hat und das ja schon seid Jahren aber ich bin mit ihr nie ausgeritten weil es im alten Stall vor lauter Straßen meiner Meinung nach gemeingefährlich war mit dem Pferd raus zu gehen. Ich hab es auch dort bei meiner ersten Schwangerschaft bereits versucht mit spazieren gehen, bin aber da auch wieder umgekehrt bevor ich am Boden saß.

Ich hatte früher schonmal Flatterbänder aufgebaut auf dem Platz weil sie beim "Gauditurnier" so gesponnen hat - nur bei mir mit ihr aufm Platz ist sie ohne irgendetwas durch gegangen ?

Ich werde mal versuchen ob das mit der Bodenarbeit, ich hab schon so viel probiert, mit Bachblüten usw. - aber bisher hat nichts funktioniert und 12 Jahre sind eine lange Zeit !

Laila

Kleiner Rotzlöffel

  • »Laila« ist weiblich

Beiträge: 6 980

Registrierungsdatum: 26. November 2006

Wohnort: Ostholstein

Beruf: HoFa

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5

Montag, 9. Dezember 2013, 11:33

Was genau machst du an Bodenarbeit? Kann sie stehen bleiben? Abstand halten? Rückwärts / seitwärts weichen?
Wie reagiert sie bei anderen Personen (Wenn man eben nicht weiß dass sie draußen einen Kasper macht?)?

Achso, du hattest ja grade umgestellt. Wie war sie vorher? Kann es sein dass sie durch den Stallwechsel/die "Ablehnugn" der anderen Pferde noch nicht "zu Hause" ist? Und wenn der Wallach mitkommt?
Mit Fleißsternchen ausgezeichneter User. Gruß, die Admins
Alle wollen sie ein großen Stück vom Kuchen haben. Aber keiner will ihn backen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Laila« (9. Dezember 2013, 11:38)


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