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  • »Javaria1991« ist weiblich
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1

Samstag, 31. März 2012, 17:52

Junges Pferd macht Probleme

Hey ihr ;)

Ich brauch mal ein paar Tipps, Tricks oder Vorschläge und hoffentlich könnt ihr mir helfen!

Und zwar geht es um einen 7-jährigen Wallach und der im Verein meiner Schwester zum Voltigieren läuft. Natürlich wird er als ausgleich zum Volti geritten (Springen ca A.Niveau, Dressur ca E-Niveau).

Als sie ihn bekommen haben, war er relativ schmal und hat natürlich auch ausgetestet, aber das wurde eigentlich schon alles geklärt. Es lief eigentlich ganz gut, denn beim Volti konnten die Kinder alles auf ihm machen und er hat etwas an Masse zu gelegt. Zu zweit, Aufgänge im Schritt, Trab und Gallopp, die Pflichtübungen turnen etc. war wirklich kein Problem. Seit ein paar Monaten hat sich allerdings alles verschlechtert. Zu erst hat er angefangen beim Aufgang zu buckeln, danach kam es dann so, das er nach den Kindern getreten hat. Beim Aufknien hatte er anfangs nur Probleme wenn man weiter hinten gekniet hat. Nun fängt er schon an zu buckeln, auch wenn man vorne kniet. Voher hat er da nichts gemacht und das Buckeln ist auch nicht ohne. Im Verhalten hat er sich ebenso verändert. Er fängt an zu schnappen, zu erst nur wenn man ihn füttern wollte (Leckerchen), dann aber auch bei gurten. Von anderen Leuten will er sich auch nicht anfassen lassen.

Beim Longieren (ohne Ausbinder, mit Ausbinder etc.) ansich läuft er sehr gut, streckt sich schon ins v/a, hört auf Stimmkomandos, hört auch gut auf Hilfen. Ebenso beim Reiten macht er sich ganz gut, nur das er links nicht gerne läuft. Da kann es auch mal passieren, dass er beim Gallopieren aufbricht. Außerdem findet er es blöd morgens zu arbeiten, also eher ein "Abendpferd".

Meine Schwester ist ratlos, weswegen er sich jetzt so geändert hat. Erst hatten wir den Verdacht auf Klopphengst, wurde aber nicht festgestellt. Dann vielleicht Blockarden im Rücken, Oesteopath war da und hat ein paar Blockarden gelöst. Tierarzt war da, doch leider findet der Wallach Tierärzte, vorallem Männer, der meinte: "Ist ein Arschlochpferd". Nun hab ich die Idee, dass es vielleicht von Kopf her kommt (Trauma oder so).

Fällt euch vielleicht was ein was man ändern könnte? Oder irgendwas Homöopatisches was ihn etwas relaxter macht oder weniger Stressanfälliger?

Die Pferde kommen regelmäßig rau, momentan an den Paddock. Haben regelmäßig Bewegung, bekommen Heu und Stroh... was er sonst an Futter bekommt weiß ich nicht, da muss ich nochmal fragen.
"No hour of life ist wasted that is spend in the saddle." - Winston Churchill -

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PapaBär

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  • »PapaBär« ist weiblich

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2

Samstag, 31. März 2012, 20:45

puuuhhhh :hmm: schwierig. Homöopatisch gibt es bestimmt was, daß dem "Kopf" helfen könnte. Meinst du das Schnappen beim Gurten, daß er es auch beim Satteln macht oder nur beim Longiergurt? Ich könnt mir auch vorstellen, daß er einfach keine Lust mehr hat aufs Voltigieren. Denn wenn ihr Probleme im Rücken/Wirbelsäule ausschließen könnt. Er ist vielleicht der Typ der lieber nur eine Bezugsperson möchte und nicht ständig so viele um sich rum mag. Andererseits wenn er beim Reiten links rum Probleme hat, könnte ja doch noch wo was sein, denn Voltigiert wird ja nun mal links rum. Schade daß er so unkooperativ dem TA gegnüber ist. Keine Ahnung was er da macht aber ehrlich gesagt: blöder TA wenn er so was sagt! (meine Meinung) :whistling:

Achso, wurden auch mal Zähne/Kiefer überprüft. Man glaubt gar nicht von wo aus alles ein Problem ausgelöst werden kann. :wink
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minuette

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  • »minuette« ist weiblich

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3

Samstag, 31. März 2012, 22:52

Ich würde drauf tippen, dass ihm das Voltigieren auf Dauer jetzt doch körperliche Probleme macht. Du schreibst ja, dass er anfangs auch buckelte, wenn man zu weit hinten kniete. Vielleicht ist er so gesehen nicht zum Voltigieren geeignet. Denn ich denke, er zeigt auf jeden Fall durch das Buckeln, dass ihm irgendwas nicht angenehm ist.

Leider kenne ich mich null mit voltigieren aus und weiß auch nicht, welche Probleme da auftreten können bzw. wo die Probleme (körperlich) zu suchen sind
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4

Sonntag, 1. April 2012, 12:31

Es ist nur so das man in schritt und trab alles machen kann... da zuckt der noch nicht mal mit der wimper. Wir sind da alle sehr ratlos
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Lamisa

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5

Montag, 2. April 2012, 09:12

Ich war selbst jahrelang in einer Voltigiergruppe und kann mir sehr gut vorstellen, dass das vielen Pferden einfach keinen Spaß macht. Die müssen schon einiges aushalten. Meiner Meinung nach kann man nur mit ganz speziellen Pferden voltigieren, die einen sehr - sagen wir mal - ausgeglichenen und ruhigen Charakter haben. Da vom Rücken und aus tierärztlicher Sicht schon alles abgeklärt wurde würde ich mal darauf tippen. Und beim reiten läuft er auch im Gallopp ganz normal?

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