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Montag, 24. Oktober 2011, 19:32

Schlachtiertransporte

Diese Mail habe ich heute erhalten:


Es gibt eine aktuelle Kampagne (www.8hours.eu), die ein dänischer EU-Parlamentarier gegen Langstreckentiertransporte von lebenden "Nutztieren" initiiert hat. Diese wird auch von den Animals Angels e.V. (www.animals-angels.org) unterstützt, einer Organisation,die gegen Missstände auf Tiertransporten und Märkten eintritt.

Auf Europas Straßen werden Schlachttiere oft unter fürchterlichsten Bedingungen über Tausende von Kilometern tagelang transportiert. Die Versorgung ist oft ungenügend, die Tiere leiden unter Hunger, Durst, Hitze, Erschöpfung, Stress, drangvoller Enge in überladenen Transportern und kommen oft verletzt oder tot am Zielort an, nachdem sie fürchterliche Qualen erlitten haben. 8hours will möglichst bis 14.11.2011 1 Mio. Unterschriften sammeln, um im EU-Parlament eine eindrucksvolle Zahl von Menschen präsentieren zu können. Damit soll eine Gesetzesänderung erreicht werden, wonach Nutztiere maximal 8 Stunden transportiert werden dürfen. Selbst dies ist noch viel zu lang, aber es wäre eine immense Verbesserung für die Tiere, ein erster Schritt.

Es ist unsere ethische Verpflichtung, sorgsam mit den Kreaturen umzugehen, die wir für unsere Ernährung nutzen. Seine Unterschrift kann man im Internet abgeben. Es können auch Unterschriftenlisten herunter geladen werden,die man z.B. auslegen kann oder mit denen man anderweitig Menschen um ihre Unterstützung ersuchen kann.

Darf ich Sie alle ganz herzlich um Ihre Mithilfe im Sinne der Tiere bitten? Dem Leiden der Massentierhaltung und den damit verbundenen Transporten darf man nicht gleichgültig gegenüber stehen. Es ist unsere ethische Verpflichtung,Tieren vermeidbare Qualen zu ersparen. Weitere Infos im Internet (s.o.). Betreiber einer homepage könnten beispielsweise zu 8hours oder Animals Angels verlinken!

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Montag, 24. Oktober 2011, 20:41

Ergänzend dazu, Aktion wird auch vom Deutschen Tierschutzbund unterstützt:

Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit Jahren eine definitive zeitliche Begrenzung von Tiertransporten und unterstützt daher die Petition "8hours", initiiert von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels.

Die Europäische Transportverordnung Verordnung (EG) Nr. 1/2005 liegt momentan der Europäischen Kommission zur Prüfung vor. Davon hängt ab, ob auch zukünftig in Europa Tiere auf qualvollen Langstreckentransporten leiden müssen oder nicht. Ziel von "8hours" sind eine Million Unterschriften, um die Forderung nach einer maximalen Transportdauer von acht Stunden zu stärken. Unseren Protest können Sie auf der Website "8hours" mit Ihrer Unterschrift unterstützen (http://www.8hours.eu/)

Obwohl der Tierschutz in Deutschland inzwischen Staatsziel ist, rollen nach wie vor Transporter dicht beladen mit lebenden Tieren quer durch Europa. Lebende Tiere werden zur Schlachtung weit über die Grenzen Europas hinaus in Drittländer transportiert, zum Beispiel nach Nordafrika.

Nach jahrelangem Ringen haben die EU-Agrarminister im November 2004 zwar eine neue europäische Gesetzgebung zum Schutz der Tiere beim Transport beschlossen, die 2007 in Kraft getreten ist. Die Anforderungen dieser Verordnung blieben aber weit hinter den Erwartungen zurück. Denn für die heftig umstrittenen Hauptproblempunkte - Transportzeiten, Ladedichten und Anforderungen an das Klima - wurden die aktuell gültigen Gesetzesregelungen unverändert übernommen und damit auch die unerträglichen Rahmenbedingungen, unter denen tagtäglich etwa eine Million Tiere transportiert werden.

Wir nehmen das nicht hin und kämpfen weiter gemeinsam mit unserer europäischen Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, für das Aus sinnloser und tierquälerischer Transporte lebender Tiere. Auch in Zukunft wollen wir Missstände aufdecken und die Bürger darüber informieren. Gemeinsam mit dem Wiener Tierschutzverein und der Eurogroup for Animals haben wir den 1. Juli zum europaweiten Aktionstag gegen Tiertodestransporte erklärt.

Werden Sie aktiv und schreiben Sie an die verantwortlichen Politiker in der EU, um bessere Transportbedingungen für die Tiere zu erreichen.

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